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Wer einmal Windpocken bekommt, bleibt sein Leben
lang immun |
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Die typischen Kinderkrankheiten - Masern, Mumps, Windpocken,
Keuchhusten, Röteln sind Infektionen, gegen die der
Mensch lebenslang immun ist, wenn er sie einmal durchgemacht
hat. Und in den meisten Fällen stimmt das auch so.
Masern und Mumps beispielsweise bekommt man wirklich nur
einmal im Leben. Bei Windpocken und Röteln gibt es
zwar Zweitinfektionen, aber nur äußerst selten.
Allerdings gibt es eine ganze Reihe anderer Viren, die ähnliche
Symptome auslösen wie Röteln oder Windpocken.
Diesen Umstand müssen vor allem junge Frauen beachten.
Denn Röteln und Windpocken können Embryos im Mutterleib
schädigen, wenn die Mutter daran erkrankt.
Frauen mit Kinderwunsch sollten deshalb auf jeden Fall vom
Arzt überprüfen lassen, ob sie gegen diese Erkrankungen
wirklich immun sind. Wenn nicht, sollte sich die Frau vor
der Schwangerschaft impfen lassen.
Bekannte Kinderkrankheiten, die nicht fürs ganze Leben
immun machen, sind Diphtherie und Keuchhusten. Bei Diphtherie
hält die Immunität nur etwa drei bis vier, bei
Keuchhusten etwa zwanzig Jahre an. Heute müssen die
meisten Kinder Masern, Mumps & Co. gar nicht mehr durchmachen,
weil die Mehrzahl der Säuglinge und Kleinkinder durch
Kombinationsimpfungen geschützt wird, die in den ersten
Lebensmonaten stattfinden. Wichtig für einen lebenslangen
Schutz ist dann jedoch, dass auch notwendige Auffrischimpfungen
durchgeführt werden. |
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